Am Wochenende haben wir uns mal einen Kurzurlaub gegönnt. Sozusagen als Erholung vom Wahlkampf. :-)
Wobei Urlaub mit Kindern ja nicht unbedingt Erholung für die Eltern bedeutet. Aber das steht auf einem anderen Blatt und man macht ja als Eltern so ziemlich alles für die Kleinen.
Wir waren mal wieder auf Usedom in Zinnowitz. Da waren wir ja nicht erst das erste Mal und haben eigentlich schon so alles gesehen, was da für die Touris so angeboten wird. Aber die
Schmetterlingsfarm in Trassenheide noch nicht. Und ehrlich gesagt, wollte ich eigentlich für so ein bisschen Schmetterlingsgucken auch kein Geld ausgeben.
Aber das große Kind lag uns andauernd in den Ohren, weil sie da unbedingt rein wollte. Das kalte Wetter da oben tat ein übriges und wir machten uns auf den Weg in die Schmetterlingsfarm.
An die fantastischen Eintrittspreise haben wir uns ja schon gewöhnt. So nahmen wir es auch widerspruchslos hin, mal eben für die Familie über 18 Euro für den Eintritt hinzublättern.
Und ich war gespannt, was wir denn für diesen Preis geboten bekommen würden.
Zuerst war da einmal die Wärme. Die war natürlich für die Flora und Fauna in der Halle wichtig und für uns sehr angenehm nach dem kalten Strandspaziergang. Nur meiner Kamera gefiel das nicht. Es dauerte eine gute Viertelstunde, bis sie nicht mehr beschlug und wieder vernünftige Bilder machte. Obwohl dieser Nebeleffekt auch was hatte:
Man konnte in der Halle ganz gemütlich durch die Gänge streifen, sich auch überall hinsetzen und das Ganze auf sich wirken lassen. Es gab überall etwas zu sehen.
Die Schmetterlinge flogen umher und auch die Pflanzen waren interessant. Da gab es Bananenstauden, Ananas und jede Menge Blumen zum ansehen. Selbst die Kinder waren erstaunlicherweise sehr lange damit beschäftigt, sich alles anzusehen und immer wieder Neues zu entdecken.
Im Anschluss an die Halle gab es einen Raum mit vielen aufgespießten Insekten. Bei der Größe einiger Käfer, Spinnen und anderem Getier sank meine Bereitschaft, auch mal Urlaub in südlicheren Ländern zu machen...
Dann konnte man sich noch viele hübsche Steine ansehen und am Ende kam der obligatorische Shop, aus dem die Kinder nur schwer wegzulocken waren.
Insgesamt gesehen, war der Besuch in dieser Schmetterlingsfarm recht interessant. Irgendwann werden wir vielleicht mal wieder da einkehren. Dann muss ich mir aber mehr Zeit für die Fotos nehmen. Ich hab nämlich erst zu Hause festgestellt, dass ein Großteil der Bilder doch nicht so geworden sind, wie das den Anschein gehabt hat. Kleine Unschärfen und Wackler haben viele Bilder unbrauchbar gemacht. Hier sind noch ein paar, die halbwegs geworden sind: