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Tuesday, 25.01.11
Wenn man wenig Zeit hat, dann muss man zusehen, wie man davon noch ein wenig abzwackt, um mal wieder ein gutes Buch zu lesen.
Da dauern die Sitzungen auf der Toilette dann doch etwas länger, wenn man sich festliest. ;-)
Aber ich habe es geschafft.
Den Wälzer von Ken Follet "
Die Tore der Welt
" habe ich geschafft.
Las sich aber auch gut. Und wenn man mal einige Tage nicht lesen konnte, dann kam man gleich wieder in die Handlung rein. Es wurde jedenfalls nicht langweilig.
Was ich aber dieses mal beim Lesen ganz entspannend fand, war, dass ich den dicken Wälzer von 1200 Seiten nicht mit mir rumschleppen musste. Das Buch habe ich nämlich digital auf einem
E-Book-Reader gelesen. Und bin ganz zufrieden, wie das so funktioniert. Hätte ich auch früher nie gedacht, dass man auf das gedruckte Buch verzichten kann... aber es geht.
Tuesday, 26.02.08
Also im normalen Leben hätte ich mir wahrscheinlich nie ein Buch mit Geschichten eines Bestatters gekauft. Jedenfalls wäre ich nicht so ohne weiteres auf so einen Gedanken gekommen.
Aber nun ist es so, dass man im Internet auf so manche Blogperle stößt und dort gerne mitliest. So war es auch beim
Tom, der nun die Geschichten aus seinem Bestatteralltag in Buchform gebracht hat.
Da musste ich einfach zugreifen. Und nun kam es heute mit der Post.
Ich bin dann mal lesen.
PS:
Ein komisches Gefühl ist das schon, wenn man die Geschichten, die man teilweise aus dem Weblog kennt, in Buchform noch mal ganz gemütlich auf der Couch nachlesen kann...
PPS:
bei Amazon
gibt es das Buch anscheinend auch zu kaufen
Friday, 12.01.07
Was macht man, wenn man mal wieder angeschlagen zu Hause herumhängt?
Lesen natürlich.
Sonst bleibt für diese schöne Beschäftigung meistens nur wenig Zeit übrig. Wenn ich mal wieder ein schönes Buch in den Händen halte, kann es vorkommen, dass ich dann bis nachts um drei lese. Mit Familie, Haus und Hof, Job und Zweitjob muss man zusehen, wo man dann noch etwas Zeit abzwacken kann. Da bleibt dann häufig nur noch die Nacht, die nicht unbedingt nur allein zum Schlafen da sein muss.
In jungen Jahren habe ich auch schon ganz gern und viel gelesen. Die Bibliothek war für mich ein Wunderland und ich schleppte die Bücher stapelweise nach Hause.
Auch damals reichte die Zeit nicht und ich massakrierte meine Augen beim Lesen unter Decke mit der Taschenlampe. :-)
Und wenn andere als Strafe Hausarrest bekamen, kam mir meine Mutter mit Leseverbot. Sie wusste ganz genau, dass das für mich eine echte Strafe war.
Tja und heute liest sie immer heimlich hier mit und kommentiert das dann offline...
Wo wollte ich eigentlich hin?
Ach so. Krank zu Hause und kein ungelesenes Buch im Haus.
Da bekommt ein Lesejunkie schon ein leichtes Zittern und guckt sich nach Büchern um, die man lange nicht mehr gelesen hat. Also die Jugendbücher.
Wobei das gerade gelesene gar kein reines Jugendbuch ist: Gerd Prokop
"Wer stiehlt schon Unterschenkel? "
. Das war mal wieder eine Wohltat, diese fantastischen Ideen zu lesen, die der Autor damals hatte.
Wobei ich heute über den Supercomputer doch etwas schmunzeln musste. Der hatte im 21. Jahrhundert zwar schon Sprachein und -ausgabe, dafür aber nur einen Drucker, der analog zum Lochband nur Papierstreifen ausgeben konnte. Süß.
Und nun lese ich Teil 2,
"Der Samenbankraub"
und muss so langsam wirklich mal zusehen, dass ich hier meine Bestände auffrische. Meinen
Wunschzettel ganz unten in der Fußzeile hat anscheinend noch keiner so richtig wahrgenommen...
Thursday, 12.10.06
In meiner Jugendzeit habe ich Bücher regelrecht verschlungen. Und alles um mich herum vergessen. Mitunter auch die Aufgaben, die mir so von meinen Eltern aufgetragen wurden.
Andere Kinder wurden dann oft mit Hausarrest bestraft. Ich bekam Leseverbot.
Und das wirkte auch. :-)
Und in den letzten Jahren habe ich mir immer wieder vorgenommen, meine Buchbestände, die ja immer noch bei meinen Eltern lagerten, mal durchzuforsten und zu mir zu überführen.
Letztens hat das auch mal geklappt.
Und was für schöne Bücher da noch waren!
Die stehen jetzt alle hier im Regal und warten auf den Tag, an dem ich sie meinen Kindern anvertraue.
Eins habe ich jetzt mal wieder zur Hand genommen und angefangen zu lesen. Den ersten Kontakt mit diesem Buch hatte ich mit 13 oder 14. Das hieß "Gefangene der Pantherschlucht" und war damals eine Herausforderung für mich mit seinen über 500 Seiten.
Und ich war verblüfft, wie ich mir jetzt, nach dem Lesen der ersten Seiten, die Namen und Charaktere der Akteure des Buches plötzlich so bekannt vorkamen. So als ob ich es gerade beiseite gelegt hätte. Und das nach über 20 Jahren...
In diesem Buch wird die Geschichte von ein paar Kindern erzählt, die einen kurzen Abstecher in eine Schlucht unternehmen, um dort wilde Ziegen zu beobachten. Doch kurz vor dem Rückweg werden sie von einem plötzlichen Wintereinbruch überrascht. Der steile, schmale Pfad, der aus dem Tal herausführt, ist unpassierbar und die Kinder kämpfen die nächsten Wochen ums nackte Überleben.
Wie in einer modernen Fernsehsoap sind natürlich die unterschiedlichsten Charaktere dort eingesperrt, was diverse Spannungen erzeugt. Diese Spannungen tragen aber auch das ganze Buch. Selbst bei vermeintlichen Kleinigkeiten fiebert der Leser mit, da die Geschichte fesselnd geschrieben ist.
Dieses Buch ist schon ein schönes Jugendbuch. Es kommen zwar einige Fragmente aus dem sozialistischen Sprachgebrauch vor, sollte aber für die heutige Jugend noch verständlich sein.
Ansonsten haben sie ja einen Mund, um zu fragen. ;-)
Spaßeshalber hab ich mal bei Amazon nach dem Buch gesucht. Und siehe da, es gibt momentan noch zwei gebrauchte Bücher dort. Als ich dann den Preis für diese sah, habe ich erst einmal mein Exemplar vorsichtig beiseite gelegt. ;-)
Hier könnt ihr mal gucken:
Gefangene der Pantherschlucht
Friday, 09.09.05
Neben einer Landstraße in Ontario wird ein dreijähriger Junge ausgesetzt. Seine Mutter flüstert ihm noch zu, sich an einem Zaun gut festzuhalten - doch sie kehrt nie zurück. Mit neunzehn weiß Walker Devereaux immer noch nicht, wer er eigentlich ist. Außer einem Foto von zwei Mädchen und dem Brief eines Teenagers, die man damals in seiner Jackentasche fand, hat er keine Anhaltspunkte. Aber er gibt nicht auf. Walker will das Rätsel um seine Familie lösen - und kreuzt den Weg eines mörderischen Psychopathen.
Ich hatte letztens einen Amazon-Gutschein und einfach mal ein paar Bücher bestellt. Unter anderem auch
"Ausgesetzt" von James W. Nichol.
Man hat ja so seine Lieblingsautoren und unweigerlich vergleicht man andere Autoren mit den "Alteingesessenen" im Bücherregal.
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Thursday, 08.09.05
Wenn man mal wieder unterwegs ist und sich abends im Hotelzimmer langweilt, hat man jede Menge Zeit, die Bücher zu lesen, die man eigentlich schon lange lesen wollte.
Und hier in Dresden hatte ich wirklich jede Menge Zeit und hab gleich mal zwei Bücher "verschlungen".
Eines davon war "Die Chirurgin" von Tess Gerritsen.
Warum das Buch vorher so gefeiert wurde, kann ich nicht so richtig nachvollziehen.
Die ganze Zeit wurde ich das Gefühl nicht los, dass ich dei Geschichte schon mal gelesen hatte. Die Ähnlichkeit mit "Das Schweigen der Lämmer" war nicht zu übersehen:
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