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Monday, 06.10.08
Am Wochenende haben wir uns mal einen Kurzurlaub gegönnt. Sozusagen als Erholung vom Wahlkampf. :-)
Wobei Urlaub mit Kindern ja nicht unbedingt Erholung für die Eltern bedeutet. Aber das steht auf einem anderen Blatt und man macht ja als Eltern so ziemlich alles für die Kleinen.
Wir waren mal wieder auf Usedom in Zinnowitz. Da waren wir ja nicht erst das erste Mal und haben eigentlich schon so alles gesehen, was da für die Touris so angeboten wird. Aber die
Schmetterlingsfarm in Trassenheide noch nicht. Und ehrlich gesagt, wollte ich eigentlich für so ein bisschen Schmetterlingsgucken auch kein Geld ausgeben.
Aber das große Kind lag uns andauernd in den Ohren, weil sie da unbedingt rein wollte. Das kalte Wetter da oben tat ein übriges und wir machten uns auf den Weg in die Schmetterlingsfarm.
An die fantastischen Eintrittspreise haben wir uns ja schon gewöhnt. So nahmen wir es auch widerspruchslos hin, mal eben für die Familie über 18 Euro für den Eintritt hinzublättern.
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Sunday, 06.07.08
So ein entspanntes Wochenende ist mal wieder richtig schön.
Kein Streß, kein Ärger - was will man mehr.
Gut, ich hab mir auch nichts weiter vorgenommen. Also nix mit größeren Vorhaben rund ums Haus und Garten. Da kann man seine freie Zeit dann auch wirklich genießen. Was man dann noch so macht ist halt Beschäftigung und macht Spaß.
Außer dem Bettenbau.
Den hatte ich mir Freitag vorgenommen.
Die Große wollte ihr
Hochbett nicht mehr. Gut, die Höhle da oben war wirklich im Sommer recht stickig und dunkel. Da kann ich das noch nachvollziehen. Aber die Heimwerkerehre ist doch schon etwas angekratzt, wenn das Produkt nicht so ankommt.
Also wurde auf die Schnelle aus dem Hochbett ein ... Hochbett gebastelt. Ich hatte ja noch angeboten, die Beine noch weiter zu kürzen, aber dem Kind gefiel das so. Wahscheinlich, weil die kleine Schwester da nicht hoch kommt. Denn das Bett hatte nach meinen Umbauarbeiten ungefähr Tischhöhe. Sieht blöd aus, aber erfüllt seinen Zweck.
Und wenn ich bei einem Kind was umbaue, dann möchte Kind 2.0 natürlich auch meine Heimwerkerleistungen in Anspruch nehmen. Da war das zum Glück etwas einfacher: Gitterbett ist jetzt normales Bett mit vorhandenen Teilen. Puh.
Doof nur, dass sie jetzt auch aus ihrem Bett selbsständig raus kann...
Müssen wir noch trainieren.
Aber der Rest vom Wochenende war ruhig. Ich war mal wieder nach gefühlten 3 Jahren Segeln. Schön. Muss ich öfter machen. Dazu gab es zweimal Grillen mit netten Zeitgenossen und Bier. Was will das Männerherz mehr. :-)
So schön war es doch bei euch nicht, oder?
Wednesday, 28.05.08
Nervig, die Fahrzeuge, die hier im Handelszentrum an jeder Ecke stehen. Ich meine die Autos und andere Vehikel, die man mit Geld füttern muss, damit die Kindlein dort etwas durchgeschaukelt werden.
Die Jüngste rannte letztens gleich los und enterte so ein Teil: "Da musst du das Geld reinstecken!"
'Bin ja nicht doof', dachte ich so bei mir und wühlte im Portemonnaie. "Leider" fand ich keine passenden Geldstücke, was ich auch dem Kind zu vermitteln versuchte.
"In meinem Portemonnaie ist kein passendes Geld drin. Das ist alles zu klein." Die würden mit den Schaukelgeräten sicher mehr Umsatz machen, wenn das nur 20 Cent kosten würde.
Jedenfalls durfte ich meine Litanei vom nicht passendem Geld an jedem Automaten wiederholen. Bis das Kindlein meinte, dass ja die Mama immer passendes Geld dabei hätte: "Nächstes Mal müssen wir Mamas Portemonnaie mitnehmen!"
Aber sicher doch...
Monday, 04.02.08
Zum Ende der diesjährigen Winterferien hier in Berlin/Brandenburg fehlten die üblichen Staumeldungen. Kein Wunder, viele Leute werden den einen Tag Winterferien eher verhalten genutzt haben.
Am Sonntag waren wir mal wieder in der städtischen Schwimmhalle im Ort.
War eine Idee von Kind 1.0. Und warum nicht. So ein bisschen Schwimmen kann ja nicht schaden.
Leider hatten einige andere Eltern sich diesen Ort als Zeugnisbelobigung auserkoren. Dementsprechend voll war es und an ruhig Schwimmen war nicht zu denken. Auch im warmen Planschbecken für die Fastschwimmer tummelten sich jede Menge Leute. Minikinder, tobende Drittklässler und die dazugehörenden dicken Papas.
Ich war auch im Wasser.
Aber nur kurzzeitig, denn ungefähr in einem Zeitraum von 10 Minuten, nachdem wir "eingecheckt" hatten, war es ja noch schön leer. Das hieß, dass man an der Rutsche nicht anstehen musste.
So konnte ich endlich einmal ausprobieren, ob die Technik des Wasserrutschens, die sie da im Fernsehen gezeigt hatten, wirklich funktioniert.
Und wie das funktionierte.
Zum ersten Mal bin ich nicht auf halber Strecke "hängen geblieben", sondern mit einem Affenzahn die Rutsche heruntergesaust!
So macht das dann natürlich Spaß.
Wer die Fernsehsendung verpasst hat:
Beim Rutschen ein Hohlkreuz machen, so dass man nur mit dem Schulterblatt und der Hacke vom Fuß aufliegt. Je weniger Kontaktfläche zur Rutsche, um so besser geht das.
Na mal sehen, wann wir uns wieder aufraffen, in die Schwimmhalle zu gehen. Preislich ist das ja OK, aber man muss es tun...
Wednesday, 16.01.08
Scheint zur Zeit Mode unter den Bloggern zu sein, über ihre
alten Autos zu schreiben. Dem will ich mich nicht verschließen und folge mal der Herde.
Fangen wir mal in Jugendjahren an. Da musste ich ziemlich lange sparen, um mir ein hübsches Moped leisten zu können. Eine Simson S 51 B 4-Gang. Wurde gehegt und gepflegt. Leider bin ich fast ständig mit heruntergedrehten Blinkern gefahren, weil die Batterie tot war. Damals konnte man ja noch mit Handzeichen auf seinen Richtungswechsel aufmerksam machen.
Darf man das heute eigentlich auch noch? Mit ohne Blinker fahren?
Das erste richtige Auto war dann eigentlich auch nicht richtig meins. Mein Bruder und ich hatten schon 1990 die innovative Idee des Carsharings entdeckt und uns gemeinsam einen alten Trabbi gekauft. Hat voll gereicht und einen klaglos von A nach B gebracht.
Außer, wenn man vergessen hatte zu tanken. Dann blieb man schon mal
auf der Autobahn stehen...
Irgendwann später wollte ich endlich mal ein eigenes Auto haben. Ich pendelte damals zwischen Strausberg und Schleswig-Holstein und war das Zugfahren satt.
Also stiefelte ich los und holte mir einfach mal ein Auto. Also recht blauäugig gleich um die Ecke, bei einem Gebrauchtwagenhändler. Natürlich auch ohne vorher mal bei anderen zu gucken. Ich kaufte mein erstes Auto wie jemand, der mal schnell noch ein paar Schrippen beim Bäcker geholt hat.
Da standen ein paar Kleinwagen rum. Die waren alle nicht so das Gelbe vom Ei. Aber ich wollte just zu dem Zeitpunkt ein Auto und nicht woanders noch mal hinfahren.
So fiel dann meine Wahl auf einen Nissan Micra. Schön rot und auch recht billig. Dachte ich jedenfalls. Dass aus den 9000 DM dank jahrelanger Finanzierung am Ende 12000 DM werden sollten, habe ich überhaupt nicht geahnt.
Und auch nicht, dass der Motor irgendwann seinen Geist aufgeben sollte und ich noch eine Weile ein Auto abbezahlen würde, dass ich gar nicht mehr habe.
Da war ich aber mit Sicherheit nicht der Einzige Neufünfländer, der damals so sein Geld zum Fenster rausgeworfen hatte.
Der Micra war eigentlich nicht schlecht. Nur dass er anscheinend die wöchentlichen Autobahnfahrten unter Vollast nicht vertragen hat. Der Motor schluckte Öl, wie ein Kamel das Wasser in der Oase. Gut ein Liter Öl gingen da auf 100 Km durch den Auspuff.
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Monday, 03.09.07
Ich sollte früher schlafen gehen.
Dann hätte bei uns gestern Abend, kurz nach Mitternacht, auch kein Licht mehr gebrannt. Und dann hätte wohl um diese Zeit auch keiner mehr geklingelt.
Da guckt man dann doch schon verdutzt aus der Wäsche, wenn kurz nach 12 die Klingel geht und zwei Frauen hilflos nach dem Weg fragen.
Sie waren mit dem Auto unterwegs und schienen schon eine Weile herumgeirrt zu sein, denn die Müdigkeit war ihnen anzusehen. Dabei wollten sie doch nur nach Wriezen, was eigentlich relativ leicht zu finden ist.
Wenn man so ganz grob weiß, wo es auf der Landkarte liegt...
Ich hab sie dann erst einmal wieder zurückgeschickt. Sie waren ja schon fast richtig gewesen. Nur mit dem Kreisverkehr standen sie wohl auf Kriegsfuß.
An ihren Zwischenfragen merkte ich schnell, dass sie mit einer mündlichen Wegbeschreibung( bis zum Kreisverkehr, dritte Ausfahrt, geradeaus bis Prötzel, dann rechts ab nach Wriezen) nicht klarkommen würden. Also gab es das dann noch mal schriftlich mit schönen Pfeilen, wie man so einen Kreisverkehr umrundet. :-)
Würde mich jetzt echt mal interessieren, ob die beiden den Weg noch gefunden haben.
Tuesday, 17.04.07
Solche humorvollen Einblicke in die medizinische Wunderwelt findet man nur in Blogs.
Sicher sind solche Begegnungen mit den eigenen Nierensteinen keine schmerzfreie Angelegenheit, aber es ist sehr schön, wenn man durch den Betroffenen hinterher mit einem richtig netten Text erfreut wird.
Kleiner Auszug:
...Ein Nierenstein hat seinen langen und beschwerlichen Weg in die Außenwelt angetreten. Gelangweilt von seinen Brüdern, die noch friedlich in den pathologischen Nieren ruhen und es sich gut gehen lassen, will er die Welt erkunden. Dummerweise ist er adipös veranlagt und kann deshalb den einzig möglichen HarnWeg nur zum Teil beschreiten. Erschöpft von den Anstrengungen der vergangenen Tage, beschließt er, erst einmal eine kleine Pause einzulegen und bleibt mitten auf dem Weg sitzen. Wie die vollgepackten Einkaufswagen samstagvormittags einkaufender Jungeltern an der engsten Stelle des Ganges. Nur ohne rebellierendes Kind und Tiefkühlpizza...
Nehmt euch nen Kaffee oder besser ein Bier(wegen der Nierenspülung) und etwas Zeit, um
diesen Text in euch aufzunehmen.
Tuesday, 06.03.07
So.
Da bin ich wieder.
Den
Nabelbruch, den ich seit 2003 mit mir rumschleppte, musste ich dann doch endlich mal behandeln lassen.
Behandeln bedeute in diesem Fall einfach mal, dass ich für ein paar Tage ins Krankenhaus einziehen durfte.
Und dort scheint das ja Routine zu sein.
Jedenfalls traf man doch einige Leute, die "mitreden" konnten.
Die OP verlief relativ unspektakulär: nichte Essen, Rasieren lassen, Einschlafen, Aufschneiden, alles zurückstopfen, wieder zunähen und aufwachen.
Besondere Schwierigkeiten hatte ich mit den ersten beiden Punkten.
Zu "nichts Essen" gehörte nämlich auch nicht Rauchen und wenn man so vor sich hingammelt und vor lauter Langeweile nicht weiß, was man machen soll, fällt einem nicht Rauchen um so schwerer.
Da man vor so einer OP relativ großflächig seiner Körperbehaarung beraubt wird, stand auch noch eine Rasur an.
So etwas sollte eigentlich keine Probleme bereiten. Nur werden da auch Partien rasiert, die doch etwas empfindlicher sind. Und die mögen so eine Behandlung mit einem Billignassrasierer im trockenen Zustand gar nicht.
Kurz gesagt: es brannte anschließend wie Feuer und ich muss diesen Part einer OP nicht noch mal haben.
Nach der OP schlägt man die Zeit tot. Man hangelt sich von Mahlzeit zu Mahlzeit und freut sich, wenn wieder ein Tag rum ist.Ich hatte da etwas vorgesorgt und einen Laptop mit UMTS-Karte mitgenommen. Hatte am Ende aber dann doch nicht so viel Lust, im Internet zu Surfen und habe lieber gelesen.
Oder interessiert dem Treiben auf der Station zugeschaut.
Highlight war der Anästhesiearzt, der mit dem neuen Patienten das Standardgespräch führte, um ihm die OP und die Narkose zu erläutern. Der junge Mann war abends eingeliefert worden und sollte zügig seinen Blinddarm loswerden. Für ihn war es das erste Mal im Krankenhaus und die erste OP.
Da versuchte der Arzt natürlich, das Gespräch etwas aufzulockern.
"...Wir werden heute ihren Darm wieder sehend machen. Dazu müssen wir den blinden Teil entfernen. Logisch, oder?... Sehen Sie mal, in der Welt gibt es immer Opfer und Täter. Heute sind Sie das Opfer..."
Und so ging das noch eine Weile weiter. Der junge Blinddarm-Mann konnte gar nicht darüber lachen. Ich dagegen um so mehr.
Ansonsten war nicht viel los. Wir wurden recht fürsorglich von den Schwestern umsorgt, die teilweise so ihre Mühe mit den ausländischen Assistenzärzten hatten.
Was sie aber in so einem Krankenhaus unbedingt abstellen müssten, ist das frühmorgendliche Bettenmachen.
Halb sieben geht das Licht an und ein Pulk von Schwestern und Pflegern stürmt herein: Puls messen, Fieber messen, Thrombosespritze und Betten machen.
Anschließend ist man hoffnungslos wach und sieht zu, wie man die Zeit bis zum Frühstück um acht so halbwegs über die Runden bekommt.
Wer da keine Vorstellung von hat, der guckt sich einfach mal den (1.?) Werner-Film an. Ich kann da bei den Krankenhausszenen kaum künstlerische Übertreibungen feststellen. ;-)
Tuesday, 06.02.07
Diese Anfrage ist von Co-Autor Tino!
Eigentlich bin ich ja auf die Rechtsanwaltskanzleien die vom Abmahnungen schreiben leben, nicht gut zu sprechen. Aber zur Zeit könnte ich genau so eine Kanzlei gebrauchen.
Der Fall scheint auch ziemlich eindeutig zu sein und bezieht sich auf den irreführende Nutzung eines Markennamens in der Beschreibung einer Dienstleistung. So praktiziert von einem kleinen Berliner Unternehmen. Für mich stellt das unlauteren Wettbewerb dar, weil suggeriert wird, dass es sich um die Firma handelt, die die Rechte an der Marke hat. Genaueres auf Anfrage.
Und ich gebe es zu. Ich bin auf den Inhaber der Berliner Firma nicht gut zu sprechen.
Thursday, 18.01.07
Aus gegebenen Anlass werde ich die nächsten Stunden über Orkan "Kyrill" berichten.
Kurze Beschreibung, wo ich mich gerade befinde:
Rehfelde, Brandenburg, mitten in einem Kiefernwald, davon ca. 30 auf meinem Grundstück. Beim letzten großen Sturm im Sommer 2002 hat es 2 Kiefern entschärft. Die Baumkronen landeten auf dem Grundstück des Nachbarn.
17.27 Uhr
Eigentlich dachte ich, ich habe alle Dinge, die durch die Gegend fliegen können, weggeräumt. Irrtum!
Ich bin jetzt noch mal raus und habe diverses Spielzeug der Kleinen und mehrere Gartenutensilien, die es an den Zaun des Nachbarn gewedelt hat, sicher im Schuppen verstaut. Jetzt noch kurz Handy-Nummern mit diversen Anwohnern getauscht, dann kann der Orkan kommen.
17.31 Uhr
Das geht ja gut los, Digital-Sat-Fernsehen geht schon mal nicht mehr. Analog-Kiste aus dem Schuppen holen. Der Sat-Mast schwankt schon jetzt bedenklich. Ich hätte im Sommer doch eine Verstrebung anbauen sollen. Zu spät!
18.17 Uhr
Gerade melden sie bei n-tv, dass die Bahn den Fernverkehr in Deutschland eingestellt hat. Das kann ja heiter werden.
Auf dem Brocken im Harz wurden heute Mittag schon mehr als 160 km/h gemessen. 160 fährt mein Hyundai Atos bergab auch. Da hat man ein ganz mulmiges Gefühl. Ist auf dem Brocken warscheinlich auch so, das Gefühl.
18.26 Uhr
Die erste Orkan-Welle rollt. Gewitter und Böen über mir. Jetzt pfeift es ganz schön ums Haus. Und der Regen peitscht an die Fenster. Auch mit Fernsehen ist zur Zeit Essig.
18.45 Uhr
RTL bricht gerade den Geschwindigkeitsrekord für Kyrill: 200 km/h. Na mal schauen, welche utopischen Geschwindigkeiten wir bis Mitternacht noch hören werden. Bringt halt Quote. Wäre nur schade, wenn der Strom ausfällt. Dann kann diese Zahlen keiner hören.
19.50 Uhr
In NRW werden die ersten Stromausfälle gemeldet. Ich muss mal nach diesen kitschigen Teelichtern schauen, die meine Sonne letztens gekauft hat. Ja und Streichhölzer?! - Nochmal zum Schuppen.
20.40 Uhr
Die erste Welle ist durch. Kachelmann(-Wetter) meint, dass es in der Nacht noch mal wesentlich schlimmer wird. Schaue jetzt fern über DVB-T. Klappt auch bei viel Wind und Gewitter.
22:50 Uhr (ixy)
Jetzt scheint es noch mal loszugehen.
Vorhin gerade mal beim Bruder drüben gewesen und das Klappern der losen Plastescheiben des Gewächshauses behoben. Mal sehen, wieviele Scheiben morgen noch da sind.
In einem Holzhaus erlebt man so einen Sturm übrigens viel intensiver. Knackt schön im Gebälk wenn so eine Windböe heranrauscht. :-)
23:50 Uhr (ixy)
Jetzt weht es hier auch ganz ordentlich.
Wenn es so weitergeht, dann sehe ich für das Gewächshaus vom Bruder schwarz.
Da war ich nämlich gerade und habe meine weggeflogene Papiertonne von seinem Grundstück geholt...
1.00 Uhr
Es scheint sich jetzt zu beruhigen. Nur noch ab und zu weht eine Böe herüber. Ich gehe jetzt ins Bett. Der Wecker klingelt um 5.30 Uhr.
1.30 Uhr
Beim Gang aufs Klo aus dem Fenster geschaut. Und? Da liegt ein Baum. Mitten im Garten. Wo kommt der denn her? Und wann ist der umgefallen? Ich habe doch gar nichts gehört.
Also noch mal Klamotten an und raus ins Freie.
Toll! Das Ding liegt genau da, wo sonst mein Hyundai steht. Den habe ich heute allerdings "instinktiv" vor dem Grundstück geparkt (weniger Bäume). War es also doch der erwartet schwere Sturm mit Schäden in Millionenhöhe.
tags:
orkan,
kyrill