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Friday, 26.12.08
Nun sitze ich hier vollgestopft und schön satt am Rechner und freue mich, dass mein Weihnachtsessen gut gelungen und angekommen ist.
Und was gabs?
Ein kleines 4-Gänge Menü, was gar nicht so arbeitsaufwändig war.
Begonnen haben wir mit
Lachs-Crépe-Pralinenröllchen mit Cocktailsauce an Feldsalat:
Anschließend gab es eine
ostpreußische Rote-Bete-Cremesuppe:
Als Hauptgericht wurde eine Ente verspeist, die ich mal nach der
Niedrigtemperaturmethode zubereitet habe. Das funktioniert und das Vieh war wirklich schön saftig. Dazu gab es Rotkohl(selbstgemacht), Rosenkohl und Klöße:
Den Abschluss machte ein nicht zu süßer
Apfelschnee, den ich noch mit Heidelbeerschnee verfeinert habe:
Leider hatte ich mir keine richtigen Esser an den Tisch geholt. So ist noch jede Menge übrig.
Kann natürlich auch daran gelegen haben, dass ich wieder mal zu viel gekocht habe.
Übrigens gab es sogaar ein Lob von der großen Tochter, der ja sonst gar nichts schmeckt. :-)
Monday, 22.12.08
Wie in jedem Jahr ärgere ich mich darüber, dass ich im Sommer nicht ein paar Zweige
des Unkrauts abgeschnitten und getrocknet habe.
Nun soll die Ente demnächst in den Ofen und man kauft wieder für teures Geld das Gewürz, welches im Garten sein Unwesen treibt.
Nächstes Jahr aber...
Friday, 19.12.08
Die obligatorische Ente zu Weihnachten wird es ja wieder geben. Nu sitze ich schon eine Weile und suche mir bei
Chefkoch.de das Drumherum dazu heraus.
Und da sind so viele leckere Sache aufgeschrieben....
Ich bekomme gerade richtig großen Appetit auf all die Schnuckligkeiten, die da zu lesen sind. Menno.
Thursday, 16.10.08
Die Apfelbäume trugen in diesem Jahr wirklich gut.
Selbst der kleine Baum, den ich schon fast abgeholzt hätte, weil nie ein Apfel dran war, trug so viele Äpfel, dass ich gar nicht wusste, wie ich die dünnen Zweige abstützen sollte.
Aber wohin mit den vielen Äpfeln?
Eine kurze Pflückaktion ergab gute 50 Kg Äpfel, die ich einfach mal in die Landwirtschaftsbetrieb Bergschäferei brachte. Und ich war überrascht, wie viele Liter Apfelsaft, am Ende da rauskamen.
Wir haben jetzt für den Winter 35 Liter Saft, der wirklich gut schmeckt. Sagen sogar die Kinder.
Abgepackt wird der in 5 Liter Kartonagen, in denen ein Folienbeutel enthalten ist, der den Saft enthält. Zum Entnehmen des Saftes ist ein kleiner Zapfhahn vorhanden, der auch sicherstellt, dass keine Luft eintritt. So soll eine geöffnete Packung drei Monate haltbar sein.
Ich werde das mal beobachten.
Bezahlt habe ich übrigens für die 7 Kartons Apfelsaft knapp 27 Euro. Was ich nicht teuer finde.
Update:
Weil in den Kommentaren die Frage auftauchte, wo die Bergschäferei ist. Hier ein Link zu
Google Maps.
Und noch ein Update:
Hier wird schön gezeigt, wie so eine Saftbox funktioniert:
Link: 
Wednesday, 20.08.08
Das kleine Kind kam einfach mit, als der Nachbar meinte, ich soll mal mit ner Schüssel und zwei Bier rüberkommen. Sie hat sich auch nicht daran gestört, dass da zwei Karnickel zum Ausbluten hingen. Eher im Gegenteil. Barfuß trampelte sie noch durch die Blutlache...
Kinder sollte man schon frühzeitig daran gewöhnen, woher das Essen kommt. Ich dachte, dass die Gro0e das schon verinnerlicht hat. Aber seitdem sie eigene Kaninchen hat, die nur zum Streicheln und Füttern und Saubermachen da sind, reagiert sie dann doch etwas allergisch:
"Wenn es das zum Mittag gibt, ess ich nur Kartoffeln und Soße!"
Nicht so schlimm. Bleibt mehr für mich übrig. So groß war das Tier ja auch nicht.
Sunday, 13.07.08
Wir versuchen gerade, der Zucchini-Plage Herr zu werden. Nun wollen wir mal hoffen, dass das
nach diesem Rezept dann auch schmeckt. Wenn es so ist, dann haben wir erst einmal ne ganze Menge Vorrat angelegt:
Thursday, 17.04.08
Lecker Fleisch eingelegt und mariniert.
Ganz klassisch mit Senf, Salz, Pfeffer, Zwiebeln und Bier. Ich mach dann noch meistens etwas Dill ran, damit es etwas pfiffiger wird.
Wenn das eine Nacht im Kühlschrank zieht, brauche ich keinen Ketchup o.ä. wenn gegrillt wird. Das Fleisch hat dann schon einen schönen Geschmack.
Wollen wir hoffen, dass es morgen mal ausnahmsweise nicht regnet. Den "Strichweise Regen" der durch den Wetterbericht für heute angekündigt wurde, kann ich praktisch aus dem Garten abpumpen, so hoch steht hier das Wasser mittlerweile.
Na mal sehen, ob der Grillabend halbwegs trocken bleibt.
Ich bin nämlich gespannt, ob der Schweinebauch schmeckt, den ich zusätzlich gekauft habe. Der liegt jetzt auch im Kühlschrank mit einer Marinade aus Öl, Senf, Essig Salz, Pfeffer und Chilli.
Wenn ich das so schreibe, bekomme ich richtig Hunger. Spricht eigentlich etwas dagegen, wenn man sich Nachts um Zwölf noch was brutzelt?
Thursday, 06.03.08
Heute habe ich mal einen heroischen Selbstversuch gemacht.
Ich habe Döner gegessen.
Gammelfleisch hin oder her. Ich hatte einfach mal wieder Appetit auf so etwas. Das Ganze natürlich mit ordentlich Knoblauchsoße. Sonst schmeckt so ein Döner ja auch nicht.
Das war aber nicht der Selbstversuch. Der bestand nämlich darin, dass ich hinterher mal so einen
Knobexol-Riegel zu mir nehme und so teste, ob das wirklich funktioniert.
Was funktioniert?
Na das hier:
"...verhindert Knoblauchgeruch im Atem und über die Haut. Die Wirkstoffe des Knoblauchs werden durch die spezielle Kräutermischung neutralisiert (nicht nur überdeckt!)..."
Ich hatte von diesem Wundermittel
hier gelesen und einfach mal eine Probepackung geordert.
Die kam auch recht zügig hier an und lag dann erst einmal im Schrank. Heute habe ich dann nach dem Essen einfach mal so ein Teil probiert.
Und ich muss sagen, der Würgereflex war fast genau so, wie bei
der Aktion hier.
Die Riegel zerbröseln im Mund und man versucht die undefinierbare Masse so schnell wie möglich herunterzuschlucken, was aufgrund der Konsistenz gar nicht mal so einfach ist.
Der Geschmack ist kräutrig mit einer Note Pfeffi. Letztere ist wirklich unangenehm und verursachte bei mir diesen Brechreiz.
Am Ende hatte ich aber alles tapfer heruntergeschluckt.
Und nun?
Persönlich habe ich das Gefühl, dass man wirklich kaum nach Knoblauch riecht. Bestätigen konnte das hier bislang keiner, da die Nichtknoblauchesser der Familie bereits im Bett sind und der andere Teil selbst mitgegessen hatte.
Mal sehen, was die Kollegen morgen sagen.
Fazit:
In der Zukunft werden wohl meine Mitmenschen den Knoblauchgeruch auch weiterhin ertragen müssen. So oft kommt das ja auch nicht vor.
Für mich persönlich geht das gar nicht, dass ich nach einem vielleicht leckerem Essen mir anschließend so ein Ekelpaket reinwürge.
Das passt einfach nicht.
Wednesday, 12.12.07
In dr Woche der betrieblichen Weihnachtsfeiereien war ich heute mal dran, die Kinder zu versorgen.
Ging natürlich alles problemlos über die Bühne. Weiß gar nicht, warum die holde Ehefrau immer so geschafft ist... ;-)
Und auf "Stulle mit Brot" hatte ich auch keine rechte Lust. Also hab ich mal auf die Schnelle ein paar Eierkuchen gemacht.
Eierkuchen sind hier die Dinger, die in der Pfanne gebacken werden. Pfannkuchen nennen wir hier die runden Dinger, die es beim Bäcker gibt und anderswo auch mal Berliner genannt wrden. Alles klar?
Meistens zieht so ein spontaner Kochanfall meinerseits nach sich, dass wir irgendeine Zutat nicht im Haus haben. So war es diesmal der Apfelmus, der fehlte.
Wir haben dann aber sehr schnell festgestellt, dass Eierkuchen auch prima mit Erdbeermarmelade schmeckt.
Und Meerrettichquark. Und Käse...
Sunday, 18.11.07
Heute mal wieder den Küchenchef gemimt. Ging ganz schnell, da ich mir ein einfaches Rezept von Tim Mälzer rausgesucht hatte.
Und es war wieder mal lecker.
Nur den mäkligen Töchtern hat es nicht geschmeckt. Aber das kenn ich ja...
Vorher war ich ja auch gespannt, wie denn das schmecken wird: Hähnchenfilets, in die man Banane versteckt hat auf einer Unterlage aus Mais und weißen Bohnen. Obendrauf feinen Räucherspeck, Sahne und einen Schuß Weißwein.
Und ab in den Ofen.
Also relativ einfach.
Und es war wirklich ein netter Geschmack, den das Hähnchenfleisch da angenommen hatte. Man schmeckte ganz dezent die Banane und den Rauch vom Speck durch. Mais und die Bohnen passten sehr gut dazu. Kann man mal wieder machen.
Da noch so einige Sachen bei der Kocherei übrig blieben, hab ich noch auf die Schnelle ein kleines Dessert gezaubert:
Banane klein schneiden und in kleine Schälchen aufteilen. Einen Esslöffel Nutella mit etwas Milch in der Mikrowelle erwärmen und verrühren. Die Nutella sollte dadurch etwas flüssiger werden.
Nebenbei Sahne mit etwas Zucker schlagen. Dann die "Nutellasoße" über die Bananen geben. Dabei nur dünne Fäden verteilen, da das sonst den Geschmack der Banane überdeckt.
Anschließend die Schlagsahne drauf und vielleicht noch einen Nutellafaden als Deko rüber.
Das kam schon besser bei den Kindern an. ;-)