
Bruno der Bär
Ganz, ganz früher(die Älteren werden sich noch daran erinnern) gab es mal das Spiel Moorhuhn.
Und jetzt darf man mal mit
Betäubungspfeilen Bruno den Bären abknallen.
Ist relativ einfach. Man muss noch nicht mal nachladen.
Ich hab im ersten Anlauf 318 Punkte geschafft und könnte wetten, dass sich demnächst jemand in den Kommentaren hier meldet, der mich übertroffen hat. :-)
Posted 06/19/06 by:
ixy -
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Kommentare
338 beim ersten Durchgang :-)
Aber ich bin sicher das wirst du übertreffen :-D
Auf
http://bruno-lebt.de.vu kann man dem armen schnuckelchen kondolieren.. er hätte noch soviel gutes für uns getan :/
Der Bär war los
Bruno, der Held dieses Sommers, ist tot. Wochenlang galt ihm unsere Aufmerksamkeit, kein Wunder, ein Bär ist etwas seltenes in unserer Hemisphäre. Bruno war ein junges, verspieltes Tier. Er hatte noch nicht einmal das Alter der Geschlechtsreife erlangt. Die Verbrechen, für die er mit seinem Leben bezahlen musste, waren sein Bedürfnis, sich zu ernähren, die Tatsache, dass er seine Häscher immer wieder an der Nase herumgeführt hat und unsere, auch medienbedingt hervorgerufenen Unfähigkeit, mit einer solchen Situation wie dem Besuch eines Bären umzugehen.
Aussagen, der Jungbär hätte aus ‚Lust am Töten’ Schafe und Hasen gerissen, verweise ich in den Bereich der Fabeln und Mythen. Der Grund für den Abschuss in der Nacht von Sonntag auf Montag liegt sicher woanders. Nicht zuletzt an der angedrohten Aktion von Tierschützern, als Bär verkleidet die Jagd der Jäger auf ihre Jagdbeute zu einem unkontrollierbaren Spektakel werden zu lassen.
Zuletzt hat der zivilisierte Mensch mit der von ihm beherrschten Technik einen Sieg errungen über die ‚reißende Bestie’ Bär.
Frauen können nach Einbruch der Dunkelheit wieder ohne Angst auf die Straße und die Viehhalter müssen sich auf neuerliche Themensuche begeben.
Aber - Bruno war ein Geschenk, vielleicht ein Fingerzeig. Von einer gequälten Natur, die uns zeigen wollte: Schaut her, es ist möglich, das selbst hier noch Bären leben.
Wer immer den Finger am Abzug hatte, das Bundesverdienstkreuz hat er nicht geschossen. Aber wer weiß! In diesem Staat scheint einiges möglich.
Joachim Woringen - Journalist -
Benrodestr. 85 – 40597 Düsseldorf
Fon: 0211-5832510
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Aber ich bin sicher das wirst du übertreffen :-D