Gestern gehörte ich zu den etwa 1000 Glücklichen, die das Konzert der englischen Britpop-Band
Kaiser Chiefs im
Kesselhaus der
Kulturbrauerei (Prenzlauer Berg) erleben durften – präsentiert von:
In Vorberichten war zu erfahren, dass die fünf Briten aus Leeds um Frontmann Ricky Wilson mit neuem Material für das im Frühjahr 2007 angekündigte und sehnlichst erwartete neue Album nach Berlin kommen würden. Und da das auf Live-Konzerten immer eine Gradwanderung zwischen genial und mies ist, war ich umso mehr auf ihren Auftritt gespannt.
Schon zu Anfang mit “Na Na Na Na Na“ brachten die Kaiser Chiefs das Kesselhaus so richtig zum beben. Und das sollte sich auch bis zum Ende des Konzertes nicht ändern. Die neuen Sachen reihten sich dabei nahtlos an die des Debütalbums “Employment“ an. Und somit freue ich mich schon riesig auf das Frühjahr 2007 – das neue Album scheint viel versprechend.
Neben der guten Mucke liefert die Band auch Dank ihres Forntmannes Ricky Wilson eine geniale Bühnenshow ab. Mit allen drum und dran. Von “sich auf den Händen des Publikums tragen lassen“ über “auf den Händen des Publikums laufen“ bis hin zum “von der Bühne fallen“ – für ein richtiges Rockkonzert war alles dabei.
Zum Kesselhaus vielleicht soviel: geile Atmosphäre und sehr gute Akustik. Wenn es voll ist, kann man zwar nicht mehr treten. Aber das gehört ja wohl dazu.
Und somit bin ich durchgeschwitzt, erschöpft aber äußerst glücklich, dabei gewesen zu sein, gegen Mitternacht nach Hause gefahren. Auch hier wieder meine Beurteilung – Prädikat: einfach nur genial, die Speerspitze des Britpop!